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Pressemitteilung: Kirchliche Angebote für Familien aufrechterhalten und weiterentwickeln

Familienbund veröffentlicht Stellungnahme zur Vorbereitung der Weltbischofssynode

 

Berlin, 12. März 2015. Der Familienbund der Katholiken begrüßt die Bischofssynode im Vatikan 2015 mit dem Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ als Zeichen der zentralen  Bedeutung von Ehe und Familie für die Katholische Kirche. Die Beteiligung der Gläubigen durch die Fragebögen zur Vorbereitung der Bischofssynode bewertet der Familienbund als Bereicherung für die Synode. 

In einer Stellungnahme zum Fragebogen zur Vorbereitung der Weltbischofssynode 2015 regt das Präsidium des Familienbundes der Katholiken Veränderungen in der Familienseelsorge an, wirbt für eine differenzierte Sichtweise auf die Situation von Familien in Gesellschaft und Kirche und unterstreicht die Bedeutung der kirchlichen Angebote für Familien.  „Katholische Angebote wie Kindertagesstätten oder Erziehungsberatung sind wichtige Beiträge zur Unterstützung von Familien. Wir fordern die Kirche auf, diese Angebote aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln, “ sagte Stefan Becker, Präsident des Familienbundes der Katholiken.

Zu Fragen der Seelsorge spricht sich der Familienbund dafür aus, die real existierenden Familien nicht an idealen Familienbildern zu messen, sondern sie zu bestärken in dem, was sie sind und ihnen dabei zu helfen, ihr Zusammenleben in guter erfüllender Weise zu gestalten. Dies gilt besonders für die verletzten und schwachen Familien. Wichtig ist dem Familienbund eine Familienpastoral, die Paare ermutigt und ihnen hilft, ihre Paarbeziehung und die Beziehung zu ihren Kindern gut und erfüllend zu gestalten und sie nicht allein mit Forderungen der kirchlichen Lehre konfrontiert.

Der Familienbund ruft die katholische Kirche auch dazu auf, ihre Angebote für Familien zu erhalten und dort wo es notwendig ist auszubauen. Katholische Kindertagesstätten, Schulen sowie Familienbildungs- und -ferienstätten sind eine wichtige Unterstützung für Eltern bei der Bewältigung der komplexen gesellschaftlichen Anforderungen. Deshalb brauchen Familien ein breitgefächertes und passgenaues  Angebot an familienbezogenen Diensten wie z.B. Partnerschafts-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Schwangerenberatung, Erziehungsberatung, Trennungs- und Scheidungsberatung, Familienbildung und Familienerholung.  Familienbezogene Dienste haben vor allem die Aufgabe, der Entstehung von Problemen vorzubeugen und zu einem gelungenen Familienleben beizutragen. Der Familienbund sieht die Kirche hier in der Verantwortung, einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung und Förderung von Familien zu leisten.

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Wir jammern nicht – wir klagen!

FDK und DFV starteten Widerspruch-Aktion

Ein 2001verkündetes wegweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pflegeversicherung bleibt auch nach 14 Jahren ohne politische Konsequenz. Familien werden in den Beiträgen zur Sozialversicherung verfassungswidrig belastet, indem neben ihren Geldbeiträgen der gleichwertige Erziehungsbeitrag noch immer nicht berücksichtigt wird. Um das nicht länger hinzunehmen, starteten der Deutsche Familienverband (DFV) und der Familienbund der Katholiken (FDK) am 04. Februar 2015 die gemeinsame Kampagne „Wir jammern nicht – wir klagen!“. Die beiden größten Familienverbände Deutschlands setzen sich auf diesem Weg aktiv für eine verfassungstreue Beitragsgestaltung in den Sozialversicherungen ein.

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Familienbund Köln startet Online-Befragung zur Familiensynode

Der Familienbund der Katholiken im Erzbistum Köln lädt Sie herzlich ein, sich an der Vorbereitung der Vatikanischen Bischofssynode zum Thema „Ehe und Familie“ zu beteiligen. Dazu hat der Familienbund jetzt unter www.fragebogen-familiensynode.de einen Online-Fragebogen veröffentlicht. Die Ergebnisse der Befragung dienen der Vorbereitung auf die Synode vom 4. bis 25. Oktober 2015 in Rom, die konkrete Leitlinien für die Pastoral der Familien erarbeiten will.
Der Fragebogen richtet sich an Einzelpersonen sowie an Multiplikatoren in Gemeinden, Gremien und Verbänden. Sie können die Fragen am Bildschirm durch Eingabe von eigenen Texten beantworten. Aus den gesamten Rückmeldungen wird ein Antwortkatalog für die XIV. Ordentliche Bischofssynode erarbeitet. Eine Anleitung zur Beschäftigung mit dem Fragebogen bietet der Blog-Beitrag des Leiters des Referats Ehe- und Familienpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat, Holger Dörnemann, unter www.familiensynode.blogspot.de.

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Familien sind das Rückgrat der Pflege!
 

Familien sind der größte Pflegedienst Deutschlands: Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Häusliche Pflege kann aber auf Dauer nur verlässlich geleistet werden, wenn die pflegenden Angehörigen zeitlich, psychisch und finanziell nicht überfordert werden. Deshalb hat begrüßt der Familienbund der Katholiken das zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. „Auch berufstätige Familienangehörige wollen – und sollen – Pflegeverantwortung übernehmen. Dafür brauchen sie gute Rahmenbedingungen. Die Einführung des Rechtsanspruchs auf Familienpflegezeit und die geplante Lohnersatzleistung während einer zehntägigen Pflegezeit sind deshalb wichtige Verbesserungen“, sagte Stefan Becker, Präsident des Familienbundes der Katholiken, zur Einführung der Familienpflegezeit. Der Familienbund kritisierte in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf allerdings, dass die Darlehen, die pflegende Angehörige zur Überbrückung des Lohnausfalls während der 24-monatigen Pflegezeit aufnehmen können, vollständig zurückgezahlt werden müssen. Die Kosten der Pflege werden so praktisch vollständig privatisiert, obwohl Familien hier die Gesellschaft entlasten, die sonst die Verantwortung für die Pflege übernehmen müsste. Auch wird die Gesamtdauer der Freistellungsmöglichkeiten mit 24 Monaten der Wirklichkeit nicht gerecht. Viele Arbeitnehmer/innen in Deutschland werden außerdem die neue Regelung nicht nutzen können, da sie in Betrieben angestellt sind, die weniger als 25 Mitarbeiter/innen beschäftigen.

Mehr zur Familienpflegezeit unter: Wege zur Pflege  (externer Link zum BMfFSJ)

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Rente sich wer kann.

Kampagne für Familiengerechtigkeit

Der demografische Wandel macht uns bewusst, dass unsere Alterssicherung ohne Kinder keine Chance hat. Doch Familien werden in der gesetzlichen Rentenversicherung benachteiligt: Eltern und Kinderlose mit gleichem Einkommen zahlen Rentenbeiträge in gleicher Höhe, obwohl Eltern zusätzlich für ihre Kinder und damit für künftige Beitragszahler sorgen. Eltern – vor allem Mütter – die für die Kindererziehung im Beruf kürzer treten, sind stark von Altersarmut bedroht.  Das ist nicht fair. Familien tragen doppelt zur Rentenversicherung bei.

Mit der Kampagne „Rente sich wer kann“ macht der Familienbund der Katholiken auf die unfairen Spielregeln der Rentenversicherung aufmerksam und fordert:

•  Endlich niedrigere Rentenbeiträge für Eltern!
•  Gleiche Kindererziehungszeiten für alle Eltern!

Der Familienbund der Katholiken möchte Sie einladen, über die Spielregeln der gesetzlichen Rentenversicherung nachzudenken und unsere Forderungen für mehr Familiengerechtigkeit zu unterstützen.
Hier gelangen Sie zur Homepage www.rente-sich-wer-kann.org

 

Rente sich wer kann - Das Spiel

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Video (mit Spielanleitung) bei youtube

Beschreibung auf www.spielregeln-spielanleitungen.de

 

Besonders zu empfehlen sind auch die Seiten des Diözesanverbandes im Erzbistum Freiburg.
Dort finden Sie neben ausführlicher Dokumentation auch diedrei Musterklagen zur Beitragsgerechtigkeit in der gesetzlichen Pflege-, Renten- und Krankenversicherung.



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Familienleistungen in Deutschland:
Das 200-Milliarden-Euro Märchen
fdk_200_mrd_flyerweb-1Immer wieder wird behauptet, der Staat fördere die Familien jedes Jahr mit 200 Milliarden Euro. Diese Zahl ist falsch! Denn darin sind viele Leistungen und Maßnahmen enthalten, die gar keine Familienförderung sind und sogar ganz andere Zwecke verfolgen – zum Beispiel Witwenrenten oder Ausgaben für die Grundsicherung.
Der Familienbund hat das „Tableau der staatlichen ehe- und familienbezogenen Leistungen“ der Bundesregierung unter die Lupe genommen und nachgerechnet. Das Ergebnis: von den dort genannten 200 Milliarden Euro sind nur 39,1 Milliarden Euro echte Familienförderung. Das Bundesfamilienministerium selbst beziffert die Summe der „reinen Familienförderung“ auf rund 55 Milliarden Euro. Die angeblich so üppige deutsche Familienförderung entpuppt sich damit als 200-Milliarden-Euro Märchen.
Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass Familien auch Steuern zahlen und einen Teil ihrer „Förderung“ damit selbst finanzieren.
Unter dem Strich kosten Familien dem Staat kein Geld. Im Gegenteil: sie erbringen Leistungen, ohne die unsere Gesellschaft gar nicht existieren könnte.

Beispiele zum 200-Milliarden-Euro-Märchen (aus dem Flyer) finden Sie hier - Download


Bestellungen über die Bundesgeschäftsstelle oder die Diözesanverbände des Familienbundes.

 

 

 




 


Intranet des Familienbundes der Katholiken
(nur für registrierte Benutzer)




 

 
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