WILLKOMMEN BEIM FAMILIENBUND DER KATHOLIKEN!
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 Familienbund beim Katholikentag in Leipzig
„Seht, da ist der Mensch“ lautet das Leitwort des Katholikentags 2016. Bei der Suche nach Antworten auf die drängenden Fragen und Herausforderungen in Politik und Gesellschaft soll der Mensch im Mittelpunkt stehen. Das Jubiläumstreffen in Leipzig wird ganz besonders Themen wie die Solidarität und das Miteinander von Menschen aufgreifen. Thematisiert werden die großen Fragen, die uns heute umtreiben: der Wert und die Würde des Menschen und unsere Verantwortung für zukünftige Generationen. Unter www.katholikentag.de können Sie sich zu den Themenbereichen informieren und Ihr persönliches Katholikentagsprogramm zusammenstellen.
Besonders möchten wir Sie auf die Angebote für Familien mit Kindern hinweisen (PDF).
Darüber hinaus laden wir Sie herzlich ein, den Stand des Familienbundes der Katholiken auf der Kirchenmeile zu besuchen. Auch freuen wir uns, wenn Sie bei unserem Podium „Pflege ist kein Kinderspiel. Familien im Mittelpunkt einer sorgenden Gemeinschaft“ am 28. Mai 2016 um 14 Uhr in der Oper Leipzig vorbeischauen. Unser FDK-Präsident, Herr Stefan Becker, wird gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der Grünen-Politikerin Bettina Jarasch, dem Caring Community-Experten Prof. Thomas Klie und Gisela Koopmann vom FDK-Familienbund DV Oldenburg diskutieren, welche Rahmenbedingungen Familien brauchen, damit gute Pflege zu Hause gelingen kann und wie die Vision einer sorgenden Gemeinschaft Wirklichkeit werden kann.

 

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Papst-Schreiben an die Familien: Botschaft mit Liebe und Bodenhaftung
08. April 2016/Der Familienbund der Katholiken begrüßt das heute veröffentlichte Papst-Schreiben „Die Freude der Liebe“ als eine herausragende und zukunftsweisende Botschaft an die Welt und die Kirche. „Ich freue mich, dass in diesem Schreiben die Liebe zum Maßstab gemacht wird – und nicht nur moralische Gesetze. Ich freue mich, dass stärker auf die Menschen und ihre individuellen Lebenslagen geschaut wird als auf den Wortlaut einer allgemeinen Norm. Papst Franziskus hat wieder das in den Mittelpunkt gerückt, wofür unsere Kirche stehen soll: Eine Spiritualität der Liebe. Er wirbt für ein Klima des Verstehens, nicht der Ausgrenzung. Statt Verurteilung und Entmutigung setzt er auf eine Kultur der offenen Arme“, so der Präsident des Familienbundes der Katholiken, Stefan Becker.
„Papst Franziskus stellt unmissverständlich klar, dass das Wohl der Familie entscheidend ist für die Zukunft der Welt und der Kirche. Er wendet sich an uns in seiner ihm eigenen Art mit einer lebendigen Botschaft voller Liebe und Verständnis und spricht in deutlichen Worten mit Bodenhaftung. Franziskus beschreibt mit hoher Sensibilität und sehr engagiert die zahlreichen Lebenswirklichkeiten der Familien. Er prangert offen die Missstände an, die Menschen und ihre Familien unter Druck setzen und beschädigen und fordert deren Beseitigung. Er macht jungen Menschen Mut, Ehe und Familie aus Liebe und Freude zu leben, und nicht, um zuerst Konventionen der Gesellschaft und Vorschriften der Kirche zu erfüllen. Sein Schreiben atmet einen frohen und frischen Geist, der uns hoffnungsvoll nach vorne schauen lässt", kommentiert Stefan Becker.
Es zeigt sich erneut, dass Papst Franziskus nah bei den Menschen ist, so Becker. Die Liebe und die Beziehung der Menschen zu Gott und untereinander stehen im Mittelpunkt seiner Botschaft. Es ist wohltuend, dass er sich in den beiden zentralen Kapiteln "Die Liebe in der Ehe" und "Die Liebe, die fruchtbar wird" nicht in theologischen Abhandlungen verliert, sondern eine verständliche Erklärung des Wesens der Liebe und einen praktischen Leitfaden für das Gelingen von Beziehungen gibt – von der richtigen Kommunikation der Partner bis zur Aufforderung, den Partner in seinen persönlichen Veränderung zu begleiten. Er macht deutlich, dass Ehe und Familie immer eine dynamische Beziehung ist, die viel Pflege und Vertrauen braucht, damit sie wachsen kann.
Nachdrücklich fordert Franziskus von der Politik, für Rahmenbedingungen zu sorgen, die Jugendlichen eine Perspektive geben, damit sie Familie leben können. Er betont die besondere Verantwortung von Gesellschaft und Kirche für Menschen in Not- und Belastungssituationen. Als familienpolitischer Verband verstehen wir dies als erneute Aufforderung, uns politisch für die Rechte und das Wohlergehen der Familien einzusetzen.
In der Pastoral gehe es Papst Franziskus nicht in erster Linie darum, kirchliche Rechtsvorschriften mit aller Macht durchzusetzen, sondern die Menschen zu verstehen und zu lieben, so Becker. Es stellt klar, dass er von seiner Kirche kein starres Festhalten an Dogmen erwartet, sondern ein Verständnis und eine Anerkennung der Lebenswirklichkeiten der Menschen. Franziskus eröffnet gleich zu Beginn seines Schreiben die Möglichkeit, dass "in jedem Land oder jeder Region besser inkulturierte Lösungen gesucht werden (können), welche die örtlichen Traditionen und Herausforderungen berücksichtigen“ (S.2). Auch seine Ausführungen über den Umgang mit Zerbrechlichkeit öffnen Spielräume für pastorale Entscheidungen unter Berücksichtigung der individuellen Situation der einzelnen Menschen. Es zeigt sich hier, dass der vorangegangene Diskussionsprozess nicht umsonst war. „Der Papst hat gehört und verstanden, was Familien ihm sagten. Dieses Schreiben ist weder ein Machtwort noch ein Schlusswort, es wird die Basis und der Leitfaden für die Zukunft des familienpastoralen und familienpolitischen Handelns der Kirche sein", so Stefan Becker.

PDF Amoris Letitia (670 kb)

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Familienbund fordert Verbesserungen für Alleinerziehende
Verlässliche Sorgenbeziehungen stärken
 
Berlin, 14. März 2016. Der Familienbund der Katholiken fordert umfangreiche Verbesserungen für Alleinerziehende. Den spezifischen Bedarfen Alleinerziehender muss durch weitere Entlastung bei Steuern und Abgaben und durch Transferleistungen Rechnung getragen werden, Belastungen, die alle Familien betreffen, müssen für alle Familien gelöst werden. Das fordert der Familienbund in seiner Stellungnahme zur heutigen Anhörung vor dem Familienausschuss des Deutschen Bundestages zur „Verbesserung der Situation Alleinerziehender“, zu der der Familienbund als Sachverständiger geladen ist.  „Eine moderne Familienpolitik sollte verlässlich angelegte Sorgebeziehungen in allen Formen stärken und Rahmenbedingungen schaffen, die dazu beitragen, dass diese intakt bleiben,“  kommentiert der Präsident des Familienbundes, Stefan Becker. Im Einzelnen tritt der Familienbund dafür ein, den Kitaausbau sowohl qualitativ als auch quantitativ weiter voranzutreiben. Gerade im Hinblick auf Alleinerziehende, die in Vollzeit arbeiten, ist es notwendig, dass ausreichend Ganztagsbetreuungsplätze zur Verfügung stehen. Zugleich muss die Politik sicherstellen, dass Eltern die Möglichkeit haben, zugunsten der Betreuung ihrer Kinder auf eine Vollerwerbstätigkeit zu verzichten.
Der Familienbund unterstützt die Forderung nach Reformen beim Unterhaltsvorschuss. Die Altersgrenze sollte von 12 auf 18 Jahre angehoben und die Begrenzung des Bezugs auf maximal 6 Jahre gestrichen werden.  Auch die geforderte Evaluation der Unterhaltsrechtsreform von 2008 im Hinblick auf die Auswirkung auf Alleinerziehende ist sinnvoll, denn der Familienbund sieht durch die Reform das Rechtsinstitut der Ehe als erheblich geschwächt an.
Bezüglich der weiteren steuerlichen Entlastung vertritt der Familienbund die Forderung, alle Familien durch die Einführung eines „Tarifs auf Rädern“ (Beseitigung der kalten Progression) besser zu stellen.  Bei den Beiträgen zur Sozialversicherung  setzte sich der Familienbund für eine deutliche Entlastung aller Familien durch eine Beitragsdifferenzierung zwischen Eltern und Kinderlosen ein. Familien werden in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung systematisch benachteiligt, indem sie trotz der hohen Kosten der Kindererziehung mit gleich hohen Beiträgen belastet werden wie Kinderlose. Der Familienbund fordert  gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband mit seiner Kampagne „Elternklagen.de“ Beitragsgerechtigkeit für Familien in den Sozialversicherungen.
Auch das Ziel, das Kindergeld zu erhöhen und den Kinderzuschlag zu reformieren, teilt der Familienbund. Das Kindergeld sollte langfristig auf den Betrag der maximalen Freibetragswirkung angehoben werden, wobei zugleich der Freibetrag für Kinder an den Freibetrag für Erwachsene angehoben  werden muss (von derzeit 7.248 auf 8.652 Euro). Mit dieser Kindergelderhöhung wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Kindergrundsicherung unternommen. Darüber hinaus empfiehlt der Familienbund bei in Bedarfsgemeinschaft getrennt lebenden Eltern mit Kindern, die zwischen den Haushalten wechseln, sicherzustellen, dass Alleinerziehende den kompletten Regelsatz erhalten und dem anderen Elternteil ein Mehrbedarf gewährt wird.
Die Stellungnahme des Familienbundes bezieht sich auf den Antrag der Fraktion DIE Linke „Lebenssituationen von Alleinerziehenden deutlich verbessern „ (BT-Drucksache 18/6651) und den Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNE „Alleinerziehende Stärken – Teilhabe von Kindern sichern“, (BT-Drucksache 18/4307).
 
Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.

 

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Gerechtigkeit für Familien
Die deutsche Sozialversicherung muss dringend reformiert werden. Denn Familien werden in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung systematisch benachteiligt, indem sie trotz der hohen Kosten der Kindererziehung mit gleich hohen Beiträgen belastet werden wie Kinderlose. Das ist nicht nur ein Gerechtigkeits-, sondern auch ein verfassungsrechtliches Problem.
Lesen Sie bitte hier weiter...
   

 

Familienbund diskutiert über sein Familienbild

Wen meint der Familienbund der Katholiken, wenn er von Familien spricht? Hat der Familienbund ein Idealbild von Familie, das ihn in seinem politischen Tun inspiriert und motiviert?
Für welche Familien setzt sich der Familienbund ein?

Spätestens seit der Bundesdelegiertenversammlung des Familienbundes  der Katholiken im März 2013 in Würzburg, aber eigentlich schon seit Gründung des Verbandes im Jahr 1953, gehört das Ringen um ein Familienbild zum Familienbund. Der Diskussionsprozess ist in den letzten beiden Jahren mit besonderer Intensität in allen Gliederungen des Familienbundes geführt worden. Das Präsidium hat jetzt den aktuellen Stand dieser Diskussionen in einer Orientierungshilfe zusammengefasst. „Diese Orientierungshilfe kann und will nicht eine abschließende Antwort auf die Frage nach unserer Familienbild formulieren. Aber sie gibt Auskunft über unsere grundsätzliche Überzeugungen", sagte Stefan Becker, Präsident des Familienbundes. Die Orientierungshilfe finden Sie hier als PDF zum Download (65 kb).

 

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 „HÖREN! Was Familien brauchen.“

Hearing der Deutschen Bischofskonferenz und des Familienbundes der Katholiken

Bonn/Berlin, 13.11.2015 - Die Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz und der Familienbund der Katholiken haben gestern (12. November 2015) in Berlin bei der Veranstaltung „Hören! Was Familien brauchen“ über die Gestaltung einer zukunftsgerichteten Familienpolitik diskutiert. Das Hearing diente der Vorbereitung eines Wortes der deutschen Bischöfe zu Ehe und Familie.
Ehe und Familie sind für die meisten Menschen zentrale Werte für ein gelingendes Leben. Familienpolitik schafft wichtige Rahmenbedingungen für das Familienleben und eine gutes Aufwachsen von Kindern. „Wir haben als Christen die Pflicht, Politik für Familien mit zu gestalten“, sagte Erzbischof Dr. Heiner Koch (Berlin), Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz. Die Kirche müsse dabei besonders die benachteiligten Familien in den Blick nehmen und den Fokus auf kinderreiche und bildungsferne Familien legen. Auch gelte es, verlässliche Beziehungen und die Erziehungsfähigkeit der Eltern zu stärken. Erzbischof Dr. Koch betonte,  die auf Ehe gegründete Familie sei in besonderer Weise geeignet, verlässliche Beziehungen und Fürsorge für andere zu fördern und  zu ermöglichen. „Jede Ehe ist nicht nur eine Lebensform, sondern auch ein Stück Heilsgeschichte“.
Stefan Becker, Präsident des Familienbundes der Katholiken, forderte einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik. „Wir benötigen dringend ein neues Verständnis von Arbeit, das nicht allein nur Erwerbsarbeit meint, sondern auch Familienarbeit und ehrenamtliche Arbeit berücksichtigt“, so Stefan Becker.  „Ich wünsche mir, dass moderne Lebensentwürfe mit der Bereitschaft zur Übernahme von Sorgeaufgaben kompatibel werden. Ich wünsche mir, dass Menschen, die sich für Kinder entscheiden, nicht länger das Nachsehen haben.“ Becker erhoffe sich vom Wort der deutschen Bischöfe zu Ehe und Familie, dass dieses auf die Notwendigkeit einer familiengerechten Neugestaltung der Sozialversicherung und der Familienpolitik hinweist: Familien müssten endlich zum Maßstab werden – nicht die Wirtschaft.
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 Wir jammern nicht – wir klagen!

Eine Aktion für Familiengerechtigkeit in der Sozialversicherung

LogoMitmachenSignaturEine familiengerechte Gesellschaft mit guten und fairen Rahmenbedingungen für Eltern und Kinder ist ein zentrales Ziel des Familienbundes der Katholiken. Eine familiengerechte Gesellschaft heißt Kinder willkommen und schätzt die Erziehungsarbeit der Eltern. Um diese Wertschätzung der Erziehungsleistung geht es uns bei unserer neuen Aktion Widerspruch, die wir gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband unter dem Motto „Wir jammern nicht, wir klagen“ durchführen.

Worum geht es? (Erklärvideo auf youtube)
14 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern leisten einen doppelten Beitrag für die Sozialversicherungen. Eltern erbringen dadurch, dass sie Zeit, Energie und Geld in ihre Kinder investieren, neben der Beitragszahlung eine entscheidende Leistung für die Zukunftsfähigkeit unserer sozialen Sicherungssysteme. Diese Leistung wird ihnen jedoch nicht ausreichend anerkannt. Wer Kinder erzieht, muss deutlich entlastet werden! Deshalb rufen wir alle Eltern auf:  Legen Sie Widerspruch ein gegen die Höhe der Beiträge, die Sie in die Sozialversicherungen zahlen! Unterstützen Sie uns dabei, einen fairen Ausgleich für die Erziehungsleistung der Eltern zu erzielen!
2001 erhielt der Gesetzgeber vom Bundesverfassungsgericht den ausdrücklichen Auftrag zu prüfen, wie Eltern in den Sozialversicherungen besser gestellt werden können. Diese Prüfung fand nie wirklich statt! Noch immer zahlen Eltern und Kinderlose mit gleichem Einkommen die gleichen Beiträge. Freibeträge für Kinderkosten wie in der Einkommensteuer – eine Bedingung für familiengerechte Sozialsysteme! – sind in der Pflege-, Renten- und Krankenversicherung Fehlanzeige. Und das kostet Eltern jeden Monat sehr viel Geld.
Familien haben genug davon. Jetzt jammern wir nicht länger, jetzt klagen wir. Die Klage des Familienbundes auf Beitragsgerechtigkeit in den sozialen Sicherungssystemen liegt derzeit beim Bundessozialgericht zur Entscheidung, ein Urteil wird im Herbst des Jahres erwartet. Bis dahin rufen wir Sie auf: Unterstützen Sie unsere Widerspruchs-Aktion unter www.elternklagen.de

Wie Eltern durch die Beiträge zur Sozialversicherung belastet werden, zeigt diese Übersicht (PDF als Download)

 

Hier mitmachen...

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Rente sich wer kann.

Kampagne für Familiengerechtigkeit

Der demografische Wandel macht uns bewusst, dass unsere Alterssicherung ohne Kinder keine Chance hat. Doch Familien werden in der gesetzlichen Rentenversicherung benachteiligt: Eltern und Kinderlose mit gleichem Einkommen zahlen Rentenbeiträge in gleicher Höhe, obwohl Eltern zusätzlich für ihre Kinder und damit für künftige Beitragszahler sorgen. Eltern – vor allem Mütter – die für die Kindererziehung im Beruf kürzer treten, sind stark von Altersarmut bedroht.  Das ist nicht fair. Familien tragen doppelt zur Rentenversicherung bei.

Mit der Kampagne „Rente sich wer kann“ macht der Familienbund der Katholiken auf die unfairen Spielregeln der Rentenversicherung aufmerksam und fordert:

•  Endlich niedrigere Rentenbeiträge für Eltern!
•  Gleiche Kindererziehungszeiten für alle Eltern!

Der Familienbund der Katholiken möchte Sie einladen, über die Spielregeln der gesetzlichen Rentenversicherung nachzudenken und unsere Forderungen für mehr Familiengerechtigkeit zu unterstützen.
Hier gelangen Sie zur Homepage www.rente-sich-wer-kann.org

 

Rente sich wer kann - Das Spiel

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Video (mit Spielanleitung) bei youtube

Beschreibung auf www.spielregeln-spielanleitungen.de

 

Besonders zu empfehlen sind auch die Seiten des Diözesanverbandes im Erzbistum Freiburg.
Dort finden Sie neben ausführlicher Dokumentation auch diedrei Musterklagen zur Beitragsgerechtigkeit in der gesetzlichen Pflege-, Renten- und Krankenversicherung.



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Familien sind das Rückgrat der Pflege!

Familien sind der größte Pflegedienst Deutschlands: Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Häusliche Pflege kann aber auf Dauer nur verlässlich geleistet werden, wenn die pflegenden Angehörigen zeitlich, psychisch und finanziell nicht überfordert werden. Deshalb hat begrüßt der Familienbund der Katholiken das zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. „Auch berufstätige Familienangehörige wollen – und sollen – Pflegeverantwortung übernehmen. Dafür brauchen sie gute Rahmenbedingungen. Die Einführung des Rechtsanspruchs auf Familienpflegezeit und die geplante Lohnersatzleistung während einer zehntägigen Pflegezeit sind deshalb wichtige Verbesserungen“, sagte Stefan Becker, Präsident des Familienbundes der Katholiken, zur Einführung der Familienpflegezeit. Der Familienbund kritisierte in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf allerdings, dass die Darlehen, die pflegende Angehörige zur Überbrückung des Lohnausfalls während der 24-monatigen Pflegezeit aufnehmen können, vollständig zurückgezahlt werden müssen. Die Kosten der Pflege werden so praktisch vollständig privatisiert, obwohl Familien hier die Gesellschaft entlasten, die sonst die Verantwortung für die Pflege übernehmen müsste. Auch wird die Gesamtdauer der Freistellungsmöglichkeiten mit 24 Monaten der Wirklichkeit nicht gerecht. Viele Arbeitnehmer/innen in Deutschland werden außerdem die neue Regelung nicht nutzen können, da sie in Betrieben angestellt sind, die weniger als 25 Mitarbeiter/innen beschäftigen.

Mehr zur Familienpflegezeit unter: Wege zur Pflege  (externer Link zum BMfFSJ)

 

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Familienleistungen in Deutschland:
Das 200-Milliarden-Euro Märchen
fdk_200_mrd_flyerweb-1Immer wieder wird behauptet, der Staat fördere die Familien jedes Jahr mit 200 Milliarden Euro. Diese Zahl ist falsch! Denn darin sind viele Leistungen und Maßnahmen enthalten, die gar keine Familienförderung sind und sogar ganz andere Zwecke verfolgen – zum Beispiel Witwenrenten oder Ausgaben für die Grundsicherung.
Der Familienbund hat das „Tableau der staatlichen ehe- und familienbezogenen Leistungen“ der Bundesregierung unter die Lupe genommen und nachgerechnet. Das Ergebnis: von den dort genannten 200 Milliarden Euro sind nur 39,1 Milliarden Euro echte Familienförderung. Das Bundesfamilienministerium selbst beziffert die Summe der „reinen Familienförderung“ auf rund 55 Milliarden Euro. Die angeblich so üppige deutsche Familienförderung entpuppt sich damit als 200-Milliarden-Euro Märchen.
Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass Familien auch Steuern zahlen und einen Teil ihrer „Förderung“ damit selbst finanzieren.
Unter dem Strich kosten Familien dem Staat kein Geld. Im Gegenteil: sie erbringen Leistungen, ohne die unsere Gesellschaft gar nicht existieren könnte.

Beispiele zum 200-Milliarden-Euro-Märchen (aus dem Flyer) finden Sie hier - Download


Bestellungen über die Bundesgeschäftsstelle oder die Diözesanverbände des Familienbundes.

 

 

 




 


Intranet des Familienbundes der Katholiken
(nur für registrierte Benutzer)




 

 
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Stellungnahme des Familienbundes der Katholiken

zur Anhörung im Deutschen Bundestag am 14. März 2016 zum Thema: „Verbesserung der Situation Alleinerziehender“ (PDF)