WILLKOMMEN BEIM FAMILIENBUND DER KATHOLIKEN!
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Familienbund unterstützt Antrag Brand/Griese zur Neuregelung der Sterbehilfe
Der Familienbund der Katholiken lehnt alle Formen der auf Wiederholung angelegten Beihilfe zum Suizid ab. Wir fordern ein Gesetz, das alle Formen der auf Wiederholung angelegten Beihilfe zum Suizid unter Strafe stellt. Wir halten die derzeitige Rechtslage in Bezug auf Einzelfälle der Suizidbeihilfe für richtig. Konfliktlagen von Angehörigen und Ärzten wird dadurch angemessen Rechnung getragen. Der Familienbund unterstützt damit den Gruppenantrag der Bundestags-Abgeordneten Brand, Griese u.a. zur Neuregelung der Suizidbeihilfe in Deutschland.
Wir weisen darauf hin, dass die Perspektive der Familien in der aktuellen Debatte um die Sterbebegleitung zu kurz kommt. Wir fordern eine stärkere Anerkennung und eine bessere Honorierung der Rolle der Familien bei der Sterbebegleitung. Dazu bedarf es guter gesellschaftlicher, rechtlicher und infrastruktureller Rahmenbedingungen.
Zur Unterstützung von Sterbenden und ihren Familien fordern wir, die palliativmedizinische Versorgung flächendeckend auszubauen und Angebote von ambulanten und stationären Hospizdiensten zu vergrößern. Darüber hinaus brauchen wir eine Stärkung der Sterbe- und Trauerkultur.

Vollständiger Beschluss des Hauptausschusses des Familienbundes der Katholiken

 

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Wir jammern nicht – wir klagen!

Eine Aktion für Familiengerechtigkeit in der Sozialversicherung

LogoMitmachenSignaturEine familiengerechte Gesellschaft mit guten und fairen Rahmenbedingungen für Eltern und Kinder ist ein zentrales Ziel des Familienbundes der Katholiken. Eine familiengerechte Gesellschaft heißt Kinder willkommen und schätzt die Erziehungsarbeit der Eltern. Um diese Wertschätzung der Erziehungsleistung geht es uns bei unserer neuen Aktion Widerspruch, die wir gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband unter dem Motto „Wir jammern nicht, wir klagen“ durchführen.

Worum geht es?
14 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern leisten einen doppelten Beitrag für die Sozialversicherungen. Eltern erbringen dadurch, dass sie Zeit, Energie und Geld in ihre Kinder investieren, neben der Beitragszahlung eine entscheidende Leistung für die Zukunftsfähigkeit unserer sozialen Sicherungssysteme. Diese Leistung wird ihnen jedoch nicht ausreichend anerkannt. Wer Kinder erzieht, muss deutlich entlastet werden! Deshalb rufen wir alle Eltern auf:  Legen Sie Widerspruch ein gegen die Höhe der Beiträge, die Sie in die Sozialversicherungen zahlen! Unterstützen Sie uns dabei, einen fairen Ausgleich für die Erziehungsleistung der Eltern zu erzielen!
2001 erhielt der Gesetzgeber vom Bundesverfassungsgericht den ausdrücklichen Auftrag zu prüfen, wie Eltern in den Sozialversicherungen besser gestellt werden können. Diese Prüfung fand nie wirklich statt! Noch immer zahlen Eltern und Kinderlose mit gleichem Einkommen die gleichen Beiträge. Freibeträge für Kinderkosten wie in der Einkommensteuer – eine Bedingung für familiengerechte Sozialsysteme! – sind in der Pflege-, Renten- und Krankenversicherung Fehlanzeige. Und das kostet Eltern jeden Monat sehr viel Geld.
Familien haben genug davon. Jetzt jammern wir nicht länger, jetzt klagen wir. Die Klage des Familienbundes auf Beitragsgerechtigkeit in den sozialen Sicherungssystemen liegt derzeit beim Bundessozialgericht zur Entscheidung, ein Urteil wird im Herbst des Jahres erwartet. Bis dahin rufen wir Sie auf: Unterstützen Sie unsere Widerspruchs-Aktion unter www.elternklagen.de

Wie Eltern durch die Beiträge zur Sozialversicherung belastet werden, zeigt diese Übersicht (PDF als Download)

 

Hier mitmachen...

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Rente sich wer kann.

Kampagne für Familiengerechtigkeit

Der demografische Wandel macht uns bewusst, dass unsere Alterssicherung ohne Kinder keine Chance hat. Doch Familien werden in der gesetzlichen Rentenversicherung benachteiligt: Eltern und Kinderlose mit gleichem Einkommen zahlen Rentenbeiträge in gleicher Höhe, obwohl Eltern zusätzlich für ihre Kinder und damit für künftige Beitragszahler sorgen. Eltern – vor allem Mütter – die für die Kindererziehung im Beruf kürzer treten, sind stark von Altersarmut bedroht.  Das ist nicht fair. Familien tragen doppelt zur Rentenversicherung bei.

Mit der Kampagne „Rente sich wer kann“ macht der Familienbund der Katholiken auf die unfairen Spielregeln der Rentenversicherung aufmerksam und fordert:

•  Endlich niedrigere Rentenbeiträge für Eltern!
•  Gleiche Kindererziehungszeiten für alle Eltern!

Der Familienbund der Katholiken möchte Sie einladen, über die Spielregeln der gesetzlichen Rentenversicherung nachzudenken und unsere Forderungen für mehr Familiengerechtigkeit zu unterstützen.
Hier gelangen Sie zur Homepage www.rente-sich-wer-kann.org

 

Rente sich wer kann - Das Spiel

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Video (mit Spielanleitung) bei youtube

Beschreibung auf www.spielregeln-spielanleitungen.de

 

Besonders zu empfehlen sind auch die Seiten des Diözesanverbandes im Erzbistum Freiburg.
Dort finden Sie neben ausführlicher Dokumentation auch diedrei Musterklagen zur Beitragsgerechtigkeit in der gesetzlichen Pflege-, Renten- und Krankenversicherung.



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Familien sind das Rückgrat der Pflege!

Familien sind der größte Pflegedienst Deutschlands: Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Häusliche Pflege kann aber auf Dauer nur verlässlich geleistet werden, wenn die pflegenden Angehörigen zeitlich, psychisch und finanziell nicht überfordert werden. Deshalb hat begrüßt der Familienbund der Katholiken das zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. „Auch berufstätige Familienangehörige wollen – und sollen – Pflegeverantwortung übernehmen. Dafür brauchen sie gute Rahmenbedingungen. Die Einführung des Rechtsanspruchs auf Familienpflegezeit und die geplante Lohnersatzleistung während einer zehntägigen Pflegezeit sind deshalb wichtige Verbesserungen“, sagte Stefan Becker, Präsident des Familienbundes der Katholiken, zur Einführung der Familienpflegezeit. Der Familienbund kritisierte in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf allerdings, dass die Darlehen, die pflegende Angehörige zur Überbrückung des Lohnausfalls während der 24-monatigen Pflegezeit aufnehmen können, vollständig zurückgezahlt werden müssen. Die Kosten der Pflege werden so praktisch vollständig privatisiert, obwohl Familien hier die Gesellschaft entlasten, die sonst die Verantwortung für die Pflege übernehmen müsste. Auch wird die Gesamtdauer der Freistellungsmöglichkeiten mit 24 Monaten der Wirklichkeit nicht gerecht. Viele Arbeitnehmer/innen in Deutschland werden außerdem die neue Regelung nicht nutzen können, da sie in Betrieben angestellt sind, die weniger als 25 Mitarbeiter/innen beschäftigen.

Mehr zur Familienpflegezeit unter: Wege zur Pflege  (externer Link zum BMfFSJ)

 

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Familienleistungen in Deutschland:
Das 200-Milliarden-Euro Märchen
fdk_200_mrd_flyerweb-1Immer wieder wird behauptet, der Staat fördere die Familien jedes Jahr mit 200 Milliarden Euro. Diese Zahl ist falsch! Denn darin sind viele Leistungen und Maßnahmen enthalten, die gar keine Familienförderung sind und sogar ganz andere Zwecke verfolgen – zum Beispiel Witwenrenten oder Ausgaben für die Grundsicherung.
Der Familienbund hat das „Tableau der staatlichen ehe- und familienbezogenen Leistungen“ der Bundesregierung unter die Lupe genommen und nachgerechnet. Das Ergebnis: von den dort genannten 200 Milliarden Euro sind nur 39,1 Milliarden Euro echte Familienförderung. Das Bundesfamilienministerium selbst beziffert die Summe der „reinen Familienförderung“ auf rund 55 Milliarden Euro. Die angeblich so üppige deutsche Familienförderung entpuppt sich damit als 200-Milliarden-Euro Märchen.
Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass Familien auch Steuern zahlen und einen Teil ihrer „Förderung“ damit selbst finanzieren.
Unter dem Strich kosten Familien dem Staat kein Geld. Im Gegenteil: sie erbringen Leistungen, ohne die unsere Gesellschaft gar nicht existieren könnte.

Beispiele zum 200-Milliarden-Euro-Märchen (aus dem Flyer) finden Sie hier - Download


Bestellungen über die Bundesgeschäftsstelle oder die Diözesanverbände des Familienbundes.

 

 

 




 


Intranet des Familienbundes der Katholiken
(nur für registrierte Benutzer)




 

 
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Erklärvideo zu www.elternklagen.de online

elternklagen

Der Erklär-Film kann auf dem YouTube-Kanal von elternklagen.de angesehen werden:

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