Das reformierte Kindergeld des Familienbundes der Katholiken

– für mehr Chancengleichheit, Transparenz und  eine bessere Unterstützung von Familien

Das heutige System aus Kindergeld für alle Familien und Kinderzuschlag für einkommensschwächere Familien ist eine Fehlkonstruktion, bemängelt der Familienbund der Katholiken:  in der Höhe zu gering, zu intransparent, zu bürokratisch, ein Flickenteppich, dem klare Linien fehlen. Beispiel Kinderzuschlag: mehr als zwei Drittel der Bezugsberechtigten erhalten erst gar nicht die ihnen zustehenden finanziellen Leistungen. allzu unverständlich sind die gesetzlichen Voraussetzungen und die zu bewältigenden Formulare für die Antragsteller.

Wer glaubt, dass es sich beim Kindergeld heute um eine reine Förderleistung für Familien handelt, sieht sich getäuscht. Das Kindergeld gewährleistet vielmehr in erster Linie die steuerliche Freistellung des Kinderexistenzminimums: Die Steuerreduzierung durch den verfassungsrechtlich erforderlichen Kinderfreibetrag wird über das Kindergeld ausgezahlt. Der Staat zahlt also über das Kindergeld Steuern zurück, die er nach dem Grundgesetz eigentlich gar nicht erheben dürfte.

Lesen Sie hier das Posititionspapier des Familienbundes der Katholiken als PDF zum Download (425 KB) –   Mehr erfahren »

KOMMENTAR | Das „Bildungs- und Teilhabepaket“ scheitert an seiner Ineffizienz!

„Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben“ urteilte 2010 das Bundesverfassungsgericht. Die damalige Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) reagierte 2011 mit dem „Bildungs- und Teilhabepaket“. Mit dem Geld sollten Eltern im Hartz-IV-Bezug ihren Kindern Freizeitaktivitäten, Schulausflüge, das warme Mittagessen oder die Anschaffung von Büchern ermöglichen. Die Idee war gut, die Umsetzung weniger. Sozialexperten vermuten, dass jeder dritte Euro in der Verwaltung versickert und Kindern nicht zugutekommt. 2015 stellten sich astronomische Verwaltungskosten von mehr als 180 Millionen Euro heraus. Höchste Zeit für eine Reform!

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„Armut ist ein Fanal: Christen in Deutschland dürfen sich nicht länger mit Armut von Eltern und Kindern abfinden“

Berlin, den 15. November 2018 – „Die Bundesregierung muss ihre Anstrengungen zur Bekämpfung von Familienarmut deutlich verstärken und entschlossen angehen. Rund drei Millionen Kinder in Deutschland, die in Armut aufwachsen, sind ein Fanal, das...  Mehr erfahren »

Familienbund fordert Entlastung von Eltern im Sozialversicherungssystem

Berlin, den 13. November 2018 – Der Familienbund der Katholiken begrüßt die Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Leistungen von Familien für die umlagefinanzierte Renten- und Pflegeversicherung stärker zu berücksichtigen. Nach...  Mehr erfahren »

Nach Beschluss des Brückenteilzeitgesetzes im Bundestag: Deutschland fehlt weiterhin ein familienfreundliches Teilzeitgesetz

Berlin, den 19. Oktober 2018 – Der Familienbund der Katholiken bedauert, dass der Deutsche Bundestag gestern das Brückenteilzeitgesetz ohne jede familienfreundliche Handschrift beschlossen hat. Der Verband begrüßt zwar die Weiterentwicklung des...  Mehr erfahren »

Ulrich Hoffmann zum neuen Präsidenten des Familienbundes der Katholiken gewählt: „Familien verdienen eine neue Wertschätzung in Politik und Wirtschaft!“

Berlin/Mainz, den 15. Oktober 2018 – Der Familienbund der Katholiken hat mit Ulrich Hoffmann einen neuen Präsidenten. Die Mitglieder des Verbandes wählten Hoffmann mit großer Mehrheit. Die Wahl fand turnusgemäß am 13.10.2018 auf der 130....  Mehr erfahren »

Presseschau des Tages

16.11.2018

Zum "Welttag der Armen" am Sonntag fordern katholische Hilfswerke und die deutschen Bischöfe mehr Einsatz gegen Armut und für Bildung und Gerechtigkeit in aller Welt. Einige Bistümer verbinden den Tag mit besonderen Aktionen. So hat der Berliner...  Mehr erfahren »

15.11.2018

Die Herkunft beeinflusst in Deutschland laut einer Studie weiterhin stark die Lebenschancen von Kindern. Schulwahl und Gesundheit hängen demnach häufig davon ab, wie wohlhabend und gebildet die Eltern sind. Das geht aus einem am Mittwoch in...  Mehr erfahren »

14.11.2018

Nach Ansicht des Familienbunds der Katholiken werden Familien im Sozialversicherungssystem benachteiligt. Der Verband begrüßt deshalb die Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die Leistungen von Familien für die...  Mehr erfahren »

13.11.2018

Gegen scharfe Kritik hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine Forderung konkretisiert, Kinderlose und Eltern bei den Sozialversicherungsbeiträgen unterschiedlich stark zu belasten. "Ich bleibe dabei: Eltern mit Kindern müssen in der...  Mehr erfahren »

Unser Familienbild

Wen meint der Familienbund der Katholiken, wenn er von Familien spricht? Hat der Familienbund ein Idealbild von Familie, das ihn in seinem politischen Tun inspiriert und motiviert? 
Für welche Familien setzt sich der Familienbund ein?

Der Diskussionsprozess ist in den letzten beiden Jahren mit besonderer Intensität in allen Gliederungen des Familienbundes geführt worden. Das Präsidium hat jetzt den aktuellen Stand dieser Diskussionen in einer Orientierungshilfe zusammengefasst.  Die Orientierungshilfe finden Sie hier als PDF zum Download (65 kb).

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